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Arminia Bielefeld: Stefan Krämer auch nach siebter Niederlage in Serie sicher im Amt

Als Arminia Bielefeld am 21. September mit einem 2:1 gegen den SV Sandhausen gerade den dritten Sieg in Serie eingefahren hatte, begannen rund um die Bielefelder Alm schon die ersten Optimisten damit, von der Bundesliga zu träumen. Diese Euphorie konnte auch durch die anschließende Niederlage im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen nicht wirklich getrübt werden, doch sechs Ligaspiele später sieht es bei der Arminia deutlich anders aus.

Weil der Aufsteiger sämtliche dieser sechs Partien verloren hat und mit dem jüngsten 0:1 gegen den TSV 1860 München sogar auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist, geht mittlerweile die Angst vor einer direkten Rückkehr in die dritte Liga um. Besonders bedenklich stimmt, dass die Arminia mit bereits 27 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga stellt und seit dem verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Fabian Klos auch in der Offensive harmlos ist. So gelangen Bielefeld in den sieben letzten Partien inklusive dem Pokal gegen Leverkusen lediglich drei eigene Tore.

Trotz der Negtativtendenz gibt es in Bielefeld indes keine Zweifel an Coach Stefan Krämer, der mit seiner Arbeit in den vergangenen beiden Jahren maßgeblichen Anteil daran hat, dass die Arminia überhaupt wieder zweitklassig ist. Sportchef Samir Arabi jedenfalls schloss eine Kurzschlussreaktion in Form eines Trainerwechsels im „Kicker“ aus: „Die Gesamtsituation wird analysiert und dann heißt es: arbeiten. Wir sind uns dem Ernst der Lage bewusst, lassen uns aber nicht von Emotionen leiten.“

Und auch Krämer selbst ist weit davon entfernt, die Brocken hinzuschmeissen: „Man könnte sich jetzt in die Ecke setzen und heulen, ich bin aber der Typ, der die Ärmel hochkrempelt und seriös arbeitet“, erklärte der 46-Jährige schon mit Blick auf die folgenden, richtungsweisenden Spiele gegen den VfL Bochum und beim FSV Frankfurt.

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