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Arminia Bielefeld entlässt Rüdiger Rehm

Nach nur zehn Spieltagen hat Arminia Bielefeld die Reissleine gezogen und den erst im Sommer von der SG Sonnenhof Großaspach losgeeisten Trainer Rüdiger Rehm schon wieder entlassen. Grund für die Trennung vom 37 Jahre alten Fußball-Lehrer ist der sportliche Misserfolg, der mit der gestrigen 0:4-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz seinen vorläufigen Tiefpunkt erreichte.

Rehm gewann mit der Arminia nur ein einziges Pflichtspiel: in der ersten Runde des DFB-Pokals setzte sich Bielefeld mit einiger Mühe und erst nach Elfmeterschießen bei Regionalligist Rot-Weiss Essen durch. In der 2. Bundesliga hingegen warten die Ostwestfalen nach wie vor auf ihren ersten Dreier und stehen nach fünf Remis und fünf Niederlagen bei lediglich fünf Punkten.

Sport-Geschäftsführer Samir Arabi, aus dessen Ankündigung von intensiven Gesprächen sich bereits am Freitagabend die bevorstehende Trainerentlassung heraushören hat lassen, begründete die Trennung von Rehm und dessen Co-Trainer Mike Krannich denn auch ausschließlich mit der sportlichen Lage: „Die Trennung von Rüdiger Rehm und Mike Krannich ist uns nicht leicht gefallen. Beide haben sich seit ihrem Amtsbeginn voll und ganz in den Dienst des Clubs gestellt. Leider ist der erhoffte sportliche Erfolg ausgeblieben. Als Resultat der zuletzt enttäuschenden Entwicklungen sahen wir uns gezwungen zu handeln.“

Bis auf Weiteres übernimmt nun der bisherigen U19-Trainer Carsten Rump das Kommando bei der Arminia und ist auch damit beauftragt, die Vorbereitung auf das bereits am Dienstag anstehende Pokalspiel bei Dynamo Dresden anzuleiten. Rump kommt indes als Dauerlösung eher nicht in Frage. Vielmehr haben die Verantwortlichen mit der Suche nach einem neuen Chefcoach bereits begonnen, allerdings ohne dass bereits Namen durchgesickert wären.

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