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Alois Schwartz wohl neuer Trainer des 1. FC Nürnberg

Eine knappe Woche nach dem Abgang von Rene Weiler zum RSC Anderlecht wird der 1. FC Nürnberg allem Anschein nach bereits beim Trainingsauftakt am Montag seinen neuen Trainer vorstellen. Nachdem in den letzten Tagen mehrere Kandidaten die Runde machten, deutet inzwischen alles darauf hin, dass Alois Schwartz beim Club die Weiler-Nachfolge antreten wird.

Gegenüber „Sport 1“ erklärte Jürgen Machmeier in seiner Position als Präsident des SV Sandhausen, an den Schwartz eigentlich noch bis 2018 gebunden ist, dass es die Tendenz gebe, „dass wir uns einigen.“ Zuvor hatte Machmeier noch erklärt, Schwartz keinesfalls für eine relativ geringe Ablöse von 400.000 Euro die Freigabe erteilen zu wollen. Nun zeichnet sich aber ab, dass beide Klubs einen gemeinsamen Nenner finden werden, der bei gut einer halben Million Euro liegen dürfte. Nürnberg muss damit einen Großteil der vom RSC Anderlecht für Weiler erhaltenen Ablöse von 700.000 Euro gleich in dessen Nachfolger investieren.

Eine endgültige Entscheidung wird innerhalb der nächsten Stunden fallen. Denn Machmeier hat auch klar gestellt, dass das Thema Wechsel vom Tisch sei, wenn Schwartz am Sonntag den Trainingsauftakt in Sandhausen leite. Davon ist allerdings nun nicht mehr auszugehen und Sandhausen muss sich doch noch einen neuen Trainer suchen, nachdem der in den letzten Wochen bei mehreren anderen Vereinen wie dem VfB Stuttgart oder dem 1. FC Kaiserslautern gehandelten Fußball-Lehrer eigentlich erklärt hatte, in Sandhausen bleiben zu wollen und zudem die im Vertrag enthaltene Ausstiegsklausel abgelaufen ist.

Während Nürnberg die entstandene Lücke wohl gerade noch rechtzeitig schließen kann, steht der SVS vor der schwierigen Aufgabe, kurzfristig einen neuen Trainer suchen zu müssen, der dann einen mehr oder weniger fertig zusammengestellten Kader übernehmen muss.

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