Home > News > Vereinsnachrichten > Achim Beierlorzer bei RB Leipzig vor der Beförderung zum Cheftrainer

Achim Beierlorzer bei RB Leipzig vor der Beförderung zum Cheftrainer

Mit einem Sieg am Freitagabend gegen den SV Darmstadt 98 würde RB Leipzig seine Chancen auf den direkten Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga wahren. Unabhängig davon laufen bei den Roten Bullen längst die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren, für die mit Davie Selke vom SV Werder Bremen der erste Hochkaräter schon für stattliche acht Millionen Euro verpflichtet worden ist.

Dass Sportchef Ralf Rangnick zu Beginn der Woche mit Achim Beierlorzer zusammenkam, um über die künftige Kadergestaltung zu sprechen, lässt derweil erahnen, dass die Entscheidung für den bisherigen Interimscoach als Cheftrainer gefallen ist. Der 47 Jahre alte Beierlorzer hatte nach der Entlassung von Alexander Zorniger mit der 0:1-Niederlage gegen den FSV Frankfurt zwar einen unglücklichen Einstand, führte die Roten Bullen dann aber doch noch einmal in Tuchfühlung der Aufstiegsränge und erhielt von Rangnick via „Bild“ nun ein vielsagendes Lob: „Ich sehe eine klare Entwicklung in der Mannschaft, nicht nur vom Ergebnis her, auch von der Spielweise. Und das ist für mich als Verantwortlicher das entscheidende. Das kann ich für die letzten Wochen unter Achim Beierlorzer ganz klar unterstreichen.“

Weil gleichzeitig gehandelte Wunschkandidaten wie Thomas Tuchel, Markus Gisdol oder auch Markus Weinzierl für die neue Saison nicht (mehr) zu haben sind, spricht sehr vieles für eine Fortsetzung der internen Lösung, zumal die Variante mit Rangnick auf dem Trainerstuhl dem Vernehmen nach auch schon verworfen wurde.

Gut möglich, dass Leipzig schon in den kommenden Tagen die Entscheidung für Beierlorzer bekannt gibt. Dann könnten auch die weiteren Kaderplanungen vorangetrieben werden. Gesucht werden vor allem Verstärkungen für das zentrale Mittelfeld und die Außenverteidigerpositionen, aber auch die Verpflichtung eines Torhüters von hohem Format ist denkbar.

Über Vjeko