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1860 München wieder mit Kapitän Stefan Aigner

Der TSV 1860 München kann womöglich schon im nächsten Spiel am Montag gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder auf Kapitän Stefan Aigner bauen. Der im Sommer als Rekordkeinkauf von Eintracht Frankfurt an die Grünwalder Straße zurückgekehrte Offensivmann feiete am gestrigen Dienstag im Testspiel der Löwen beim SV Heimstetten sein Comeback.

Nach neun Wochen Verletzungspause wurde Aigner zur Pause eingewechselt und musste zunächst mitansehen, wie seine schon zur Pause mit 0:1 in Rückstand liegende Mannschaft einen weiteren Gegentreffer kassierte. In der 55. Minute war es dann aber Aigner selbst, der für den Anschluss sorgte und damit gleichzeitig die Wende einleitete. Nur sechs Minuten später war Filip Stojkovic per Abstauber zur Stelle und schaffte den Ausgleich, bevor Daniel Adlung in der 78. Minute mit einem Freistoß den Siegtreffer markierte.

Für Aigner war die Partie bereits eine Minute zuvor wieder beendet. Für Trainer Kosta Runjaic, der verständlicherweise kein Risiko eingehen wollte, war die gute halbe Stunde Einsatzzeit für seinen Kapitän beim Comeback genug. Aigner selbst zeigte sich mit seinem Einsatz zufrieden: „Entscheidend war für mich, dass das Knie hält. Es ist zwar noch nicht wie vorher, aber es wird von Tag zu Tag besser“, so der Blondschopf auf der offiziellen Webseite der Löwen, für den das Wichtigste war, „wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen.“

Ob es für die Partie am Montag reicht, bleibt abzuwarten und wird nicht zuletzt auch von den Trainingseindrücken der nächsten Tage abhängen. Weil man einen Rückschlag und ein längeres Fehlen von Aigner aber unbedingt vermeiden will, dürfte es gegen Lautern allenfalls zu einem Einsatz als Joker kommen.

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