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1860 München plant fest mit Rubin Okotie – Kein Wechsel nach Russland

Der TSV 1860 München hat trotz der eigenen 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga keinen nennenswerten Boden verloren. Weil auch Fortuna Düsseldorf, der SC Paderborn und der MSV Duisburg ihre Spiele verloren, hat sich auf den letzten vier Plätzen nichts verändert. Allerdings haben davor platierte Teams wie Union Berlin, der FSV Frankfurt oder Arminia Bielefeld ihren Vorsprung auf die Löwen schon vergrößern können.

Auf die Konkurrenz zu schauen bringt indes ohnehin nichts, wenn nicht die eigenen Spiele gewonnen werden. Und genau dafür sind Tore zwingend nötig. Doch mit lediglich 15 Toren stellen die Löwen inzwischen alleine die schlechteste Offensive der Liga. Dabei machte die Partie gegen Nürnberg durchaus Hoffnung auf eine Verbesserung in dieser Hinsicht. Denn den Löwen boten sich zahlreiche hochkarätige Torchancen, die aber ein ums andere Mal Nürnbergs überragender Schlussmann Raphael Schäfer zunichte machen konnte.

Neben Neuzugang Sascha Mölders schier an Schäfer verzweifelt ist vor allem Rubin Okotie, der gleich mehrfach das erste Tor im Jahr 2016 auf dem Schlappen oder auf dem Kopf hatte. Der Österreicher war entsprechend enttäuscht, wird nun aber am kommenden Wochenende in der Partie bei Union Berlin alles daran setzen, um seinen Saisontreffer Nummer sieben zu markieren. Denn mittlerweile komplett vom Tisch ist, dass Okotie 1860 München noch im Winter verlassen könnte. Zuletzt gab es zwar Gerüchte um ein Interesse von ZSKA Moskau, doch zunächst dementierte Okoties Berater jegliche Wechselabsichten und nun machte auch Sportdirektor Oliver Kreuzer klar, dass es keinen Transfer geben wird: „Das ist kein Thema. Dann müssten wir noch einen holen, das können wir ja nicht. Wir bauen auf Rubin.“ Zumindest bis Sommer, denn dann droht unabhängig vom Klassenerhalt der ablösefreie Abgang des 28-Jährigen.

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