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1860 München nutzt Vorlagen der Konkurrenz nicht – Zwei Stürmer verletzt

Der TSV 1860 München hatte am heutigen Sonntag eine große Chance. Nachdem Erzgebirge Aue dem FC Ingolstadt mit 0:3 unterlegen war und sich der VfR Aalen 1:1 von der SpVgg Greuther Fürth getrennt hat, hätten sich die Münchner Löwen mit einem Sieg gegen den SV Sandhausen schon ein Polster von vier Punkten auf den Relegationsplatz verschaffen können.

Doch vor 17.100 Zuschauern in der Allianz Arena setzte es für die Münchner Löwen im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Torsten Fröhling den ersten Rückschlag. Nach einem 2:1 gegen den FC St. Pauli und einem 1:1 beim FC Ingolstadt kassierten die Sechziger gegen einen keineswegs überragenden Gast aus Sandhausen eine 2:3-Heimniederlage  und liegen damit weiterhin lediglich einen Zähler vor der gefährdeten Zone.

Bei der SpVgg Greuther Fürth und anschließend nacheinander zu Hause gegen Aalen und Aue warten nun richtungsweisende Wochen auf den TSV 1860, der in diesen Spielen aber womöglich weiterhin auf Torjäger Rubin Okotie verzichten muss. Der gegen Sandhausen schon schmerzlich vermisste Österreicher, der mit 13 Treffern die Torschützenliste der 2. Bundesliga anführt, muss wegen einer Knieverletzung wohl noch mindestens drei Wochen pausieren und anschließend muss Okotie erst einmal wieder zu seiner Top-Form der Hinrunde finden.

Erschwerend kommt nun hinzu, dass der Spanier Rodri nach langer Verletzungspause erst langsam zu einer Alternative wird und mit Stephan Hain sowie Marius Wolf gegen Sandhausen zwei weitere Stürmer angeschlagen vom Platz mussten. Hain musste mit einer Zerrung im linken Oberschenkel ausgewechselt werden und der für ihn gekommene Wolf erlitt eine Prellung des linken Sprunggelenks. Die Verletzungen sind zwar nicht schwerwiegend, doch mit Blick auf das bayerisch-fränkische Derby in Fürth steht ein Fragezeichen hinter dem Duo. Sollten beide ausfallen, blieben nur noch die Talente Korbinian Vollmann und Fejsal Mulic für den Angriff.

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