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1860 München mit neuem Geschäftsführer, aber ohne Punkte

Der Start ins neue Jahr ist dem TSV 1860 München mit einem 2:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth geglückt, doch nachzulegen ist den Löwen am heutigen Freitag nicht gelungen. Bei Arminia Bielefeld bot Trainer Vitor Pereira zwar erstmals vier der fünf Winterneuzugänge auf, doch unter dem Strich stand eine 1:2-Niederlage bei einem direkten Konkurrenten im Tabellenkeller, der die Situation für Sechzig auch wegen des Sieges des 1. FC Kaiserslautern im Parallelspiel gegen die Würzburger Kickers wieder zugespitzt hat.

Der Vorsprung der Löwen auf den Relegationsplatz ist auf zwei Punkte geschmolzen und könnte bis zum Ende des Spieltages sogar gänzlich weg sein, wenn auch der Karlsruher SC und Erzgebirge Aue noch gewinnen sollten. Den Klassenerhalt sollte man an der Grünwalder Straße daher weiterhin nicht als Selbstläufer betrachten, wenngleich die Neuzugänge in Bielefeld trotz der Niederlage ihre Qualitäten schon andeuten konnten.

Letztlich geht es aber nur noch darum, die Saison zu einem halbwegs ordentlichen Ende zu bringen, um dann in der nächsten Spielzeit mit weiteren Verstärkungen im Sommer richtig angreifen und die Bundesliga ins Visier nehmen zu können. Dann soll mit Ian Ayre der neue starke Mann schon eine wichtige Rolle spielen. Der 53-Jährige hat seine Tätigkeit als Chief Executive Officer beim FC Liverpool nun vorzeitig beendet und wird nach offiziellen Angaben des TSV 1860 „in naher Zukunft“ das Amt des Geschäftsführers bei den Löwen übernehmen.

„Der Verein gehört für mich zweifelsohne zurück in die deutsche Fußball-Bundesliga“, gab es von Ayre bei der Bekanntgabe der Personalie gleich eine klare Ansage, an der sich der Engländer genau wie die Löwen-Bosse um Investor Hasan Ismaik messen lassen müssen.

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