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1860 München hofft weiter auf Mensur Mujdza – Mo Idrissou kein Thema

Gut eine Woche hat der TSV 1860 München noch Zeit, um vor dem ersten Saisonspiel beim 1. FC Heidenheim den Kader zu komplettieren. Bislang wurden mit Milos Degenek (VfB Stuttgart II) und Rodnei (RB Leipzig) nur zwei neue Innenverteidiger verpflichtet, die bei ihren bisherigen Vereinen keinen neuen Vertrag mehr erhalten haben.

Kommen sollen laut Trainer Torsten Fröhling aber noch unbedingt drei weitere Neue – ein rechter Verteidiger, ein kreativer Mittelfeldspieler und ein Stürmer. Mit einem überschaubaren Budget von 1,5 Millionen Euro ist es für Sportdirektor Gerhard Poschner zwar nicht ganz einfach, Qualität hinzuzuholen, doch es laufen intensive Bemühungen in verschiedenste Richtungen.

Während sich die Gerüchte um den vereinslosen Österreicher Andreas Ivanschitz, der als Spielmacher in Frage kämen, bislang noch nicht vertieft haben, ist das Interesse an Rechtsverteidiger Mensur Mujdza vom SC Freiburg verbrieft. Sportdirektor Poschner bestätigte nun in der „TZ“ auch offiziell eine Einigung mit dem 31 Jahre alten Bosnier, doch Freiburg stellt sich momentan noch quer: „Mensur Mujdza will unbedingt zu uns. Mit ihm sind wir uns auch einig, aber die Freiburger, bei denen er noch unter Vertrag steht, haben immer noch nicht ihr Okay gegeben.“

Bei Mujdza droht also ein Geduldspiel, wohingegen sich die Spekulationen um ein Interesse an Mo Idrissou schnell wieder erledigt haben. Nachdem die „Westfälischen Nachrichten“ berichtet hatten, dass sich neben Preußen Münster, wo der mittlerweile 35 Jahre alte Angreifer aktuell im Probetraining weilt, auch die Löwen mit einer Verpflichtung Idrissous beschäftigen sollen, gab es von Poschner sofort ein klares Dementi. Es wäre in der Tat auch schwer nachvollziehen, einen als schwierig geltenden Spieler wie Idrissou zu holen, der seine besten Tage hinter sich hat und im vergangenen Jahr weder in Israel noch in Mazedonien ein Tor erzielen konnte.

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