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1860 München auf Trainersuche – Wird’s Franco Foda?

Mit drei Siegen in Folge und dem dadurch geschafften Klassenerhalt hat Daniel Bierofka seine Mission als Trainer und Retter des TSV 1860 München schon wieder beendet. Weil die DFL es ablehnte, den Löwen eine Sondergenehmigung für eine länger als 15 Tage währende Tätigkeit ohne Fußball-Lehrer-Lizenz zu erteilen, wird am Sonntag beim letzten Saisonspiel der Sechziger beim FSV Frankfurt mit Denis Bushuev Bierofkas bisheriger Assistent bei der zweiten Mannschaft in verantwortlicher Position an der Seitenlinie stehen.

Für die neue Saison ist Bushuev freilich ebenso keine Option wie Bierofka, den man zwar liebend gerne als Chefcoach behalten würde, der aber zunächst seine Ausbildung absolvieren muss. Die Suche nach einem neuen Trainer hat mit dem Klassenerhalt nun richtig Fahrt aufgenommen, wobei der in den letzten Wochen als heißer Kandidat gehandelte Markus Kauczinski inzwischen beim FC Ingolstadt angeheuert hat und damit vom Markt ist.

Als neuer Wunschkandidat gilt nun Franco Foda, der aktuell bei Sturm Graz arbeitet und das schon vor Jahren ebenfalls in Graz auch Seite an Seite mit dem heutigen Löwen-Sportdirektor Oliver Kreuzer getan hat. Angesprochen auf Foda wollte Kreuzer zwar kein Dementi abgeben, doch richtig viel verriet der Sportdirektor auf der offiziellen Webseite des Vereins auch nicht: „Franco ist ein guter Trainer. Ich habe drei Jahre erfolgreich mit ihm in Graz zusammen gearbeitet. Ich gebe keine Wasserstandmeldungen ab. Lasst euch einfach überraschen.“

Klar ist nur, dass der neue Mann im Optimalfall bis Ende nächster Woche gefunden sein soll. Dann befinden sich die Profis bereits im Urlaub, während Kreuzer mit dem neuen Coach die Kaderplanung intensivieren dürfte. Und bei elf auslaufenden Verträgen gibt es in diesem Zusammenhang reichlich zu tun.

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