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1. FC Union Berlin denkt über Nachverpflichtungen nach

Mit dem 3:2-Erfolg am Samstag gegen den MSV Duisburg hofft man beim 1. FC Union Berlin endlich dauerhaft die richtige Richtung eingeschlagen zu haben, nachdem zuletzt auf den 3:0-Sieg beim Karlsruher SC im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Sascha Lewandowski zwei Niederlagen gefolgt waren.

Um Kurs in Richtung vorderes Tabellendrittel zu nehmen, das von Ex-Coach Norbert Düwel als Saisonziel ausgegeben wurde, müssen die Eisernen nun aber in den kommenden Wochen nachlegen. Und das dürfte schon alleine wegen der angespannten Personalsituation im Defensivbereich nicht ganz einfach werden. Denn nachdem Fabian Schönheim (Sehnenverletzung im Oberschenkel) und Michael Parensen (Bruch der Elle im rechten Arm) schon die Partie gegen Duisburg verpassten und deshalb Rechtsverteidiger Christopher Trimmel links aushelfen musste, erwischte es während der Begegnung gegen den MSV auch noch Innenverteidiger Toni Leistner, der mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste.

Weil nun nur noch der bislang nicht eingesetzte Denis Prychynenko als Alternative für die Hintermannschaft zur Verfügung steht und folglich nicht mehr viel passieren darf, wollte Trainer Lewandowski am Wochenende nicht ausschließen, dass Union noch einen vertragslosen Spieler verpflichtet: „Der Frage müssen wir uns stellen. Wir werden in Ruhe schauen. Es müsste aber eine Qualität auf dem Markt sein, die uns weiterhilft.“

Dabei ist allerdings klar, dass ein seit 1. Juli vertragsloser Akteur ebenso wenig über Spielpraxis verfügt wie Prychynenko und daher zumindest fraglich ist, ob es sich um eine sofortige Verstärkung handeln kann. Vermutlich wird die Entscheidung aber von der Diagnose bei Leistner abhängen. Fällt der Verteidiger nur zwei oder drei Wochen aus, ist ein Nachkauf wenig wahrscheinlich.

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