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1. FC Nürnberg verliert und verliert – Probleme hinten wie vorne

Nach 13 Punkten aus den ersten sechs Spielen unter dem neuen Trainer Rene Weiler war man beim 1. FC Nürnberg in der Winterpause zuversichtlich, dass eine Aufholjagd in Richtung Aufstiegsplätze gelingen kann. Ein 1:2 beim FSV Frankfurt im ersten Spiel des Jahres war zwar ein Dämpfer, doch mit 3:1-Siegen gegen den 1. FC Union Berlin und bei Fortuna Düsseldorf setzten die Franken ihren positiven Kurs zunächst fort.

Schon ein 1:1 gegen den Karlsruher SC war dann eigentlich zu wenig, doch war zu diesem Zeitpunkt noch alles drin. Seitdem verlor der Club aber gegen den 1. FC Heidenheim (0:1), beim 1. FC Kaiserslautern (1:2), gegen den VfL Bochum (1:2) und zuletzt am gestrigen Sonntag bei RB Leipzig (1:2) viermal hintereinander und rutschte dadurch auf einen völlig unbefriedigenden zwölften Platz ab.

Wie schon beim Heimspiel gegen Bochum präsentierte sich Nürnberg auch in Leipzig bis zum gegnerischen Strafraum gut. Dann aber wurden selbst die besten Chancen leichtfertig vergeben, was einen ratlosen Trainer Weiler zurückließ: „Man kann heute schon ein Stück weit sprachlos sein. Nicht nur wegen des heutigen Spiels, sondern wegen der letzten Wochen. Wenn man die Art und Weise sieht, wie wir spielen und welche Ergebnisse am Ende stehen, dann kann man schon sprachlos sein.“

Aber nicht nur die momentane Abschlussschwäche bereitet Sorgen, sondern vor allem auch die Torhüterposition. In Leipzig patzte beim entscheidenden 1:2 wieder einmal Patrick Rakovsky, der zur Pause für den verletzten Raphael Schäfer eingewechselt wurde, aber keine Argumente in Richtung Stammplatz sammeln konnte. Immer offensichtlicher wird, dass Nürnberg zwischen den Pfosten ein gravierendes Problem hat, zumal Schäfer mit 36 Jahren sicher keine Lösung für die Zukunft ist. Eine der Hauptaufgaben der sportlichen Leitung im Hinblick auf die neue Saison dürfte die Verpflichtung eines neuen Torhüters von Format sein.

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