Home > News > Transfernachrichten > 1. FC Nürnberg reagiert auf die Derbypleite – Jürgen Mössmer kommt vom VfR Aalen

1. FC Nürnberg reagiert auf die Derbypleite – Jürgen Mössmer kommt vom VfR Aalen

Auch am Tag danach hat sich der 1. FC Nürnberg von der herben 1:5-Niederlage im Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth noch nicht richtig erholt. Der Stachel dieser Schmach dürfte noch einige Zeit tief sitzen und kann wohl erst im Rückspiel richtig wettgemacht werden.

Zunächst gilt es für den Club aber nun, den Blick nach vorne auf die nächsten Aufgaben zu richten, wobei zunächst am Freitag die erste Runde im DFB-Pokal beim MSV Duisburg ansteht, ehe es in der 2. Bundesliga darum geht, sich in der Spitzengruppe einzurichten. Vor allem für letzteres hat der FCN noch einmal reagiert und wohl unabhängig von der Niederlage in Fürth mit Jürgen Mössmer noch einen weiteren neuen Spieler und damit den insgesamt 14. Neuzugang dieses Sommers hinzugeholt.

Der 25-Jährige, der sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung spielen kann, kommt vom VfR Aalen, wo sein erst kürzlich bis 2016 verlängerter Vertrag eine Ausstiegsklausel enthielt. In Nürnberg soll Mössmer zunächst den im Auftaktspiel gegen Erzgebirge Aue mit einem doppelten Rippenbruch ausgeschiedenen Kapitän Jan Polak ersetzen, der wohl erst in rund fünf Wochen wieder zur Verfügung steht.

„Wir haben die aktuelle Situation gemeinsam mit dem Trainerteam analysiert und waren uns einig, dass wir uns auf der Position im defensiven Mittelfeld breiter aufstellen wollen“, kommentierte Sportvorstand Martin Bader die Verpflichtung Mössmers, der eine bislang nicht bekannt gewordene Ablöse kostet, die aber vermutlich im mittleren sechsstelligen Bereich liegen dürfte.

Mössmer selbst, der an den ersten zwei Spieltagen zu den besten Akteuren des VfR gehörte, ließ durchblicken, im Wechsel nach Nürnberg eine ganz große Chance für seine Karriere zu sehen: „Es ist mir nicht leicht gefallen, Aalen zu verlassen. Ich habe dem Verein viel zu verdanken. Diese Chance, bei einem Traditionsverein spielen zu dürfen, musste ich aber einfach wahrnehmen.“

Über Vjeko