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1. FC Nürnberg entlässt Alois Schwartz

Die 2. Bundesliga hat ihren nächsten Trainerwechsel. Am heutigen Dienstag gab der 1. FC Nürnberg die Trennung von Alois Schwartz bekannt, die nach drei Niederlagen am Stück ohne eigenes Tor und dem Abrutschen auf den elften Platz zumindest nicht mehr völlig überraschend kam. Auch deshalb nicht, weil der im vergangenen Sommer vom SV Sandhausen gekommene Fußball-Lehrer von Anfang an bei den Fans und im Umfeld nicht das beste Standing hatte.

„Es ist leider nicht gelungen, die notwendige Stabilität zu gewährleisten, die wir uns erhofft hatten. Auch um den negativen Trend der letzten Spiele zu stoppen, haben wir uns nach eingehender Analyse und ganzheitlicher Betrachtung der sportlichen Situation für eine Veränderung auf der Cheftrainer-Position entschieden“, begründete Sportvorstand Andreas Bornemann in einer offiziellen Mitteilung die Entscheidung des Clubs, Schwartz zu beurlauben.

Nachfolger des 49-Jährigen wird Michael Köllner, der der offiziellen Sprachregelung folgend bis auf Weiteres das Kommando übernimmt. Heißt im Umkehrschluss, dass der bisherige Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und Trainer der zweiten Mannschaft durchaus die Chance besitzt, zur Dauerlösung zu werden.

Bornemann ist von Köllner auf jeden Fall überzeugt: „Er ist ein ausgewiesener Fußballfachmann, der seine Ideen und Vorstellungen seit rund einem Jahr als Leiter unseres NachwuchsLeistungsZentrums in den Verein einbringt.“

Bereits am Dienstagnachmittag leitete Köllner seine erste Trainingseinheit, in der direkt wieder mehr Zug zu spüren war. Am Wochenende im richtungsweisenden Heimspiel gegen Arminia Bielefeld sitzt der 47-Jährige dann erstmals bei einem Spiel auf der Bank. Richtungsweisend deshalb, da eine weitere Niederlage gegen das Kellerkind aus Ostwestfalen den aktuell mit acht Punkten noch komfortablen Vorsprung auf die Abstiegszone schmelzen lassen und die Situation kritisch würde.

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