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1. FC Nürnberg bangt um Alessandro Schöpf – Macht Hannover Ernst?

Nach sechs sieglosen Liga-Spielen in Serie erwartet der 1. FC Nürnberg am Montag Eintracht Braunschweig und hofft mit einem Sieg gegen den aktuellen Tabellenvierten aus Niedersachsen ein Stück näher an die Aufstiegsplätze heranzurücken, die trotz eines bislang enttäuschenden Saisonverlaufs noch nicht gänzlich aus den Augen verloren wurden.

Der Aufstieg in die Bundesliga wäre für den Club aus finanziellen Gründen von enormer Bedeutung, haben die von Misserfolg geprägten letzten Jahre doch einiges an wirtschaftlicher Substanz geraubt. Deshalb sind Verkäufe von Leistungsträgern, die sportlich eine enorme Schwächung darstellen würden, schon in der Winterpause nicht auszuschließen. Der Verkauf von Niklas Stark, für den Hertha BSC Ende August drei Millionen Euro bezahlt hat, linderte die Not zwar ebenso wie der Einzug in Achtelfinale des DFB-Pokals, doch rosig ist die finanzielle Lage am Valznerweiher noch lange nicht.

Vielmehr müssten sich die Verantwortlichen damit auseinandersetzen, sollte im Winter ein konkretes Angebot für einen der wenigen Spieler mit dem Potential, eine hohe Ablöse zu erwirtschafen, kommen. Während mit Guido Burgstaller der aktuell beste Torschütze einen Wechsel im Januar schon ausgeschlossen hat, steht vor allem Alessandro Schöpf im Fokus der Bundesliga und dort vor allem auf dem Wunschzettel von Hannover 96.

Dass in Hannover die einstigen Nürnberger Verantwortungsträger Martin Bader und Christian Möckel für die Kaderplanung zuständig sind und beide Schöpf als interessanten Spieler bezeichneten, lässt die Club-Fans um den österreichischen U21-Nationalspieler bangen. Vor allem auch deshalb, weil Hannover nach der Zurückhaltung im Sommer dem Vernehmen nach einen zweistelligen Millionenbetrag für Wintertransfers auf der Seite hat und neben einem Angreifer auch eine Kreativkraft für das zentrale Mittelfeld sucht. Schöpf würde ins Raster passen, wobei sich aber die Frage stellt, ob der 21-Jährige ein mögliches Aufstiegsrennen mit dem FCN tatsächlich gegen Abstiegskampf mit Hannover tauschen möchte, zumal sich im Sommer sicherlich auch noch genügend Möglichkeiten für einen Wechsel in die Bundesliga bieten würden.

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