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1. FC Nürnberg: Alessandro Schöpf nicht zu halten – Zoltan Stieber als Nachfolger?

Die Aufstiegshoffnungen des 1. FC Nürnberg erhalten in der Winterpause allem Anschein nach enen Dämpfer. Denn nachdem Sportvorstand Andreas Bornemann wochenlang erklärt hatte, dass aus finanziellen Gründen keine Leistungsträger abgegeben werden müssen, steht der Abgang von Alessandro Schöpf nun doch unmittelbar bevor.

Noch am Sonntag erklärte Bornemann, ein Angebot des FC Schalke 04 für den österreichischen Spielmacher abgelehnt zu haben, doch schon am gestrigen Montag hörte sich der Nürnberger Sportvorstand ganz anders an: „Wir sind von den Summen her nicht weit auseinander“, so Bornemann, der allerdings auch erklärte, dass die im Raum stehenden fünf Millionen Euro nicht reichen werden. Wahrscheinlich ist eine Einigung bei sechs Millionen Euro. Club-Coach Rene Weiler hat sich innerlich auf jeden Fall schon von seinem Spielmacher verabschiedet: „Ich gehe davon aus, dass uns Schöpf noch im Winter verlassen wird.“

Der 21 Jahre alte Österreicher hinterlässt im Kreativbereich der Franken eine große Lücke, die laut Weiler nicht intern geschlossen werden kann. Damit brachte der Schweizer Fußball-Lehrer seinen Wunsch zum Ausdruck, zumindest einen Teil der Ablöse in einen neuen offensiven Mittelfeldspieler investieren zu wollen. Und laut dem „Kicker“ könnte es auch schon einen konkreten Kandidaten geben: Zoltan Stieber, den der Hamburger SV im Winter abgeben würde. Der ungarische Nationalspieler spielte beim Bundesliga-Dino in der Hinrunde kaum eine Rolle, benötigt aber im Hinblick auf die EM 2016 in Frankreich Spielpraxis, die der 27-Jährige in Nürnberg mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit sammeln könnte als beim HSV. Allerdings muss der auch von anderen Zweitligisten umworbene Stieber dafür zu Gehaltseinbußen bereit sein, während der FCN eine Ablöse im niedrigen siebenstelligen Bereich einkalkulieren muss. Dank der Einnahmen für Schöpf wäre dies aber die kleinste Hürde.

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