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1. FC Köln: Spielberechtigung für Slawomir Peszko endlich da – Anthony Ujah bereitet Sorgen

Nach fünf Spieltagen als eine von nur zwei Mannschaften der 2. Bundesliga noch ungeschlagen zu sein, ist auf den ersten Blick positiv. Doch weil vier der ersten fünf Partien unentschieden endeten und lediglich gegen den SV Sandhausen ein mühsamer 2:0-Sieg eingefahren werden konnte, ist man beim 1. FC Köln mit dem Start in die neue Saison, an deren Ende der Aufstieg in die Bundesliga stehen soll, nur bedingt zufrieden.

Sorgen bereitet Fans und Verantwortlichen der Geißböcke aktuell vor allem die Durchschlagskraft im Angriff, die in den jüngsten Partien auch deshalb zu wünschen übrig ließ, weil der in den ersten beiden Spielen noch jeweils erfolgreiche Anthony Ujah außer Form ist. Der nach langem Ringen für rund zwei Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 losgeeiste Nigerianer wirkt aktuell nicht frisch, was sicherlich auch an einem durch die Teilnahme am Confederations Cup verkürzten Urlaub liegt. Dass Ujah nun am Montag wegen Kopfschmerzen auch noch das Training abbrechen musste, ist mit Blick auf das wichtige Heimspiel am Sonntag gegen Erzgebirge Aue, in dem bei einem erwartet defensiven Gegner ein kopfballstarker Mittelstürmer kaum verzichtbar erscheint, besonders besorgniserregend.

Allerdings soll Ujah schon am heutigen Dienstag wieder trainieren und gegen Aue einsatzbereit sein. Ob der 22-Jährige dann aber auch an seine Top-Form der vergangenen Saison, als er mit 13 Treffern zum besten Kölner Torschützen avancierte, anknüpfen kann, bleibt abzuwarten.

Auf jeden Fall erhält die Kölner Offensivreihe am Sonntag zusätzliche Unterstützung, nachdem die lange erwartete Spielgenehmigung für Slawomir Peszko vom italienischen Verband endlich angekommen ist. Der polnische Flügelspieler könnte schon gegen Aue von Beginn an spielen und soll für mehr Esprit und Kreativität im bislang statischen Angriffsspiel sorgen.

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