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1. FC Kaiserslautern wehrt sich gegen Insolvenz-Vorwürfe

Mit dem 3:0-Sieg gegen den VfL Bochum hat der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Montag einen Befreiungsschlag gelandet, doch noch immer ist die Lage in der Pfalz angespannt. Neun Punkte aus den ersten zehn Spielen sind eine alles andere als gute Bilanz und der momentane 15. Tabellenplatz ist sicher nicht das, was sich die Roten Teufel erhofft hatten.

Dementsprechend gewichtet Trainer Tayfun Korkut den Erfolg gegen Bochum auch nicht zu hoch, sondern mahnt vor dem Gastspiel am morgigen Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth höchste Konzentration an: „Ich möchte drauf hinweisen: Wir sind 15. Es war jetzt ein Sieg. Und? Verlieren wird am Wochenende, geht’s wieder in die andere Richtung.“

Das Sportliche ist in den vergangenen Tagen beim FCK indes ein wenig in den Hintergrund gerückt. Denn laut einem Bericht von RTL sollen die Pfälzer im Jahr 2008 eine Insolvenz verschleppt und nur dadurch dem Abstieg in die 3. Liga entgangen sein. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Gries, der erst seit wenigen Monaten im Amt ist, meldete sich nun in einem offiziellen Statement auf der vereinseigenen Webseite zu Wort und wies die Vorwürfe zurück, die nicht nur bei den damals abgestiegenen Offenbacher Kickers für Aufsehen sorgten: „Wir sehen hier keinerlei Hinweise auf damalige Vorgänge, die den Vorwurf einer Insolvenz rechtfertigen. Nach unserer jetzigen Erkenntnis gibt es keine Anhaltspunkte für eine Zahlungsunfähigkeit und wir gehen davon aus, dass sich dieser Sachverhalt auch deutlich aufzeigen lässt“, so Gries, für den das Thema freilich noch lange nicht beendet sein dürfte. Vielmehr ist davon auszugehen, dass intern wie extern die damaligen Vogänge genau aufgearbeitet werden. Mit welchen Ergebnissen ist allerdings momentan ebenso völlig offen wie gegebenenfalls mit welchen Folgen.

 

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