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1. FC Kaiserslautern testet Juhani Ojala

Mit Christoph Moritz (1. FSV Mainz 05), Naser Aliji (FC Basel), Marlon Frey (Bayer Leverkusen), Max Dittgen (SG Sonnenhof Großaspach), Osayamen Osawe (Hallescher FC), Andre Weis (FSV Frankfurt) und dem zu Beginn der Woche nach erfolgreichem Probetraining unter Vertrag genommenen Philipp Mwene (VfB Stuttgart II) hat sich der 1. FC Kaiserslautern in diesem Sommer bisher auf sieben Positionen verstärkt, seine Personalplanungen aber damit noch nicht abgeschlossen.

Nachdem Sportdirektor Uwe Stöver vergangene Woche durchblicken hat lassen, dass noch jeweils ein Spieler für die Defensive und die Offensive kommen soll, gilt dies wohl trotz der Mwene-Verpflichtung weiterhin. Anlass zu dieser Annahme gibt das gestern begonnene Probetraining des finnischen Innenverteidigers Juhani Ojala, der zuletzt für den russischen Erstligisten Terek Grozny aktiv war und nun seit 1. Juli vereinslos ist. Der 27-Jährige, der bisher 15 Länderspiele bestritten hat, wäre damit ablösefrei zu haben und eine kostengünstige Ergänzung des Aufgebots, sofern es dem 1,91 Meter großen Abwehrhünen gelingt, Trainer Tayfun Korkut von sich zu überzeugen.

Für die Offensive hofft so mancher FCK-Fan derweil auf die Rückkehr von Weltmeister Miroslav Klose, dessen große Karriere einst auf dem Betzenberg richtig Fahrt aufnahm. Geschürt hatte Klubboss Thomas Gries die Hoffnungen der Anhänger, der im „SWR“ Bemühungen um den mittlerweile 38 Jahre alten Angreifer ausgeplaudert hatte: „Ich wäre, wie sagt man, mit Puder gepudert, wenn ich das nicht zumindest probieren würde – aber mehr kann ich jetzt nicht dazu sagen.“

Allerdings zeigte sich Gries auch realistisch und meldete Zweifel an Kloses Bereitschaft zu einem Wechsel in die zweite Liga an. Um zusammenzukommen, müsste Top-Torschütze der deutschen Nationalmannschaft in finanzieller Hinsicht schon arge Abstriche hinnehmen und ob Klose sich am Karriereende erstmals in die als hart bekannte zweite Liga begeben wird, ist doch sehr fraglich.

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