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1. FC Kaiserslautern plant ohne Tobias Sippel – Keine Gespräche mit Paderborn wegen Lakic

Eigentlich hatte der 1. FC Kaiserslautern die Weichen dafür gestellt, dass Trainer Kosta Runjaic sich mit seiner Mannschaft in Ruhe auf die verbleibenden 15 Saisonspiele vorbereiten kann. Mit Mateusz Klich vom VfL Wolfsburg und dem vom FC Augsburg ausgeliehenen Erik Thommy hat der FCK die einzigen beiden Neuen der Winterpause frühzeitig an Land gezogen, womit die Gelegenheit besteht, beide bis zum schon richtungsweisenden Auftakt bei Eintracht Braunschweig zu integrieren.

Nun aber sorgt die Entscheidung der Verantwortlichen um Sportdirektor Markus Schupp, die kommende Spielzeit ohne die langjährige Nummer eins Tobias Sippel zu planen, für unerwartete und größtenteils auch unnötige Unruhe: „Wir haben uns von Vereinsseite entschieden. Wenn wir nicht aufsteigen sollten, werden wir in der neuen Saison zu 99 Prozent auch im Tor verjüngen“, erklärte Schupp im „Kicker“, dass die bisherige Nummer zwei Marius Müller mittelfristig als erster Torwart vorgesehen ist. Nicht mehr ausgeschlossen ist nun auch, dass der 21-jährige Müller schon in den verbleibenden Spielen den Vorzug vor dem fünf Jahre älteren Sippel erhält.

Sippel selbst rechnet derweil fest mit seinem Abschied und glaubt nicht daran, dass er im Aufstiegsfall bleiben wird. „Da die Entscheidung im Aufstiegsrennen sicherlich erst spät fallen wird, muss aber natürlich auch ich meine weitere Zukunft frühzeitig planen…“, so der Keeper via Facebook.

Unterdessen hat sich Sportdirektor Schupp auch in einer anderen Personalie zu Wort gemeldet. Nachdem Gerüchte aufgetaucht waren, dass der SC Paderborn bei seiner Suche nach einem Stürmer die Fühler nach Srdjan Lakic ausgestreckt haben soll, erklärte Schupp nun gegenüber dem „SWR“, dass es mit den genau wie der FCK im Trainingslager in der Türkei weilenden Ostwestfalen keinerlei Gespräche über einen Wechsel des kroatischen Angreifers gegeben habe.

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