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1. FC Kaiserslautern in der Krise – Chris Löwe vor Abschied

Nur noch sechs Punkte beträgt der Vorsprung des 1. FC Kaiserslautern auf Relegationsplatz 16, nachdem die Roten Teufel zuletzt fünf Partien in Folge verloren haben. Ging vor diesem Negativlauf der Blick zumindest mit einem Auge sogar noch auf die Aufstiegsränge, wäre man in Kaiserslautern aktuell froh darüber, bereits einen Haken hinter diese verkorkste Saison machen und sich auf eine weitere Zweitliga-Spielzeit vorbereitet zu können.

Nach der Länderspielpause zählt zu Hause gegen den SV Sandhausen auf jeden Fall nur ein Sieg, um die Talfahrt zu stoppen und auch, um den Arbeitsplatz von Trainer Konrad Fünfstück zu sichern. Nach der jüngsten Pleite bei Fortuna Düsseldorf (3:4) wurde Medienberichten zufolge innerhalb des Aufsichtsrates ein erneuter Trainerwechsel erwogen, ehe dann doch dem seit Ende September amtierenden Fünfstück das Vertrauen ausgesprochen wurde. Dass dennoch in den folgenden Tagen über eine Kontaktaufnahme von Aufsichtsratsmitglied Mathias Abel zum derzeit arbeitslosen Peter Neururer, der den klassischen Feuerwehrmann verkörpert, berichtet wurde, lässt darauf schließen, dass man sich längst auch auf der Führungsebene nicht mehr einig ist.

Die auf allen Ebenen unklare Zukunft, zu der auch der fehlende Nachfolger für den scheidenden Klubboss Stefan Kuntz gehört, führt nun wohl zusammen mit der negativen sportlichen Entwicklung dazu, dass der FCK am Ende der Saison einen Leistungsträger verliert. Und das ohne wie im Vorjahr bei Dominique Heintz (1. FC Köln) und Willi Orban (RB Leipzig) im Gegenzug eine millionenschwere Ablöse zu erhalten.

Denn weil der Vertrag von Chris Löwe ausläuft, kann der Linksverteidiger ablösefrei wechseln. Und wird dies laut englischen Presseberichten auch. Demnach ist sich der 26-Jährige mit Zweitligist Huddersfield Town, der vom Deutschen David Wagner trainiert wird, bereits über einen Wechsel einig.

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