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1. FC Kaiserslautern holt Zoua und Stieber

Der 1. FC Kaiserslautern hat vor dem Gastspiel bei den Würzburger Kickers noch einmal reagiert und zwei weitere Neuzugänge an Land gezogen. Zunächst gaben die Roten Teufel die Verpflichtung von Jacques Zoua bekannt, der früher für den Hamburger SV in der Bundesliga spielte und nun vom französischen Erstligaabsteiger GFC Ajaccio auf den Betzenberg wechselt.

„Jacques Zoua ist ein athletischer und kopfballstarker Angreifer mit viel Qualität, der in der Offensive auf mehreren Positionen einsetzbar ist“, freute sich FCK-Sportdirektor Uwe Stöver über die Verpflichtung des 24 Jahre alten Kameruners, der mit der Nummer 11 auflaufen wird.

Wie Zoua einen Vertrag bis 2019 unterschrieb auch Zoltan Stieber, der schon seit Tagen heiß als Neuzugang gehandelt worden ist. Der ungarische Nationalspieler, der bei der EM zum 2:0-Sieg seines Landes gegen Österreich einen Treffer beisteuerte, war zuvor beim Hamburger SV mehr oder weniger ausgemustert worden und kommt deshalb für eine relativ geringe Ablöse nach Kaiserslautern. Dem Vernehmen nach überweist der FCK etwa 250.000 Euro nach Hamburg.

Für Stieber ist es nach dem HSV, Alemannia Aachen, dem 1. FSV Mainz 05, der SpVgg Greuther Fürth und zuletzt im der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis dem 1. FC Nürnberg bereits die sechste Station in Deutschland, in der der 27 Jahre alte Offensivspieler nach enttäuschenden Jahren endlich wieder richtig Fuß fassen will. Beim FCK hätte man sicher nichts dagegen.

Abgeschlossen sind die Planungen des FCK indes auch mit Zoua und Stieber noch nicht. Zwar wurden damit die Baustellen rechts offensiv und im Angriff geschlossen, doch noch suchen die Pfälzer nach einem Innenverteidiger und nach einen Mann für die rechte Abwehrseite.

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