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1. FC Kaiserslautern bessert nochmal nach – Antonio-Mirko Colak kommt

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Partien beim MSV Duisburg (3:1) und gegen Eintracht Braunschweig (0:0) hat der 1. FC Kaiserslautern einen ordentlichen Start in die neue Saison hingelegt, der die Hoffnung der Fans auf die Rückkehr in die Bundesliga im vierten Anlauf geschürt hat.

Gerade gegen Braunschweig wurde aber auch deutlich, dass im Team von Trainer Kosta Runjaic noch längst nicht alles rund läuft und Probleme auftauchen, wenn der Gegner kompakt steht und auf Konter setzt. Braunschweig nutzte zwar die durchaus vorhandenen Chancen nicht, hinderte den FCK aber erfolgreich am Toreschießen und nicht wenige Fans auf dem Betzenberg hätten sich vor allem im zweiten Durchgang ein radikaleres Offensivspiel ihrer Mannschaft gewünscht.

Mit Lukas Görtler und Erik Thommy wurden zur Pause allerdings zwei eher technisch veranlagte und nicht übermäßig robuste Offensivspieler eingewechselt, die sich gegen die Hintermannschaft der Eintracht kaum durchsetzen konnten. Weil auch Kacper Przybylko nach seinem Doppelpack in Duisburg abgesehen von einer Großchance im ersten Durchgang blass blieb, fehlte es an einem Angreifer mit richtig Zug zum Tor, der vor allem im Strafraum Präsenz ausstrahlt.

Wohl nicht von ungefähr steht der FCK deshalb kurz vor der Verpflichtung von Antonio-Mirko Colak, der schon allein wegen seiner Größe von 1,87 Metern auch im Strafraum einen Zweikampf gewinnen kann. Der 21 Jahre alte Kroate, der vergangene Saison vom 1. FC Nürnberg an den polnischen Erstligisten Lechia Danzig verliehen war und nun von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet wurde, wird für ein Jahr auf Leihbasis zu den Roten Teufeln wechseln. Schon am heutigen Dienstag soll Colak die sportmedizinische Untersuchung absolvieren und erstmals mit seinen neuen Kollegen trainieren. Ob der FCK eine Kaufoption erhält, ist bisher nicht bekannt.

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