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1. FC Heidenheim setzt auf den Nachwuchs – Geht Florian Niederlechner?

Mit dem 3:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth hat der 1. FC Heidenheim am vergangenen Wochenende auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Das erste Zweitliga-Jahr der Vereinsgeschichte darf man beim Aufsteiger von der Ostalb damit als Erfolg bezeichnen, wenngleich die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt zwischendurch einen Hänger hatte.

Der positive Trend der letzten Wochen ermöglicht es den Verantwortlichen nun aber die Personalplanungen für das nächste Jahr voranzutreiben und dabei hat der FCH am heutigen Mittwoch erste Entscheidungen vermeldet: aus der eigenen U19, die erstmals den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hat, rücken mit Dave Gnaase, Kevin Njie und Tim Skarke gleich drei Akteure in den Profikader auf und werden die Gelegenheit erhalten, Profi-Luft zu schnuppern.

„Diese Spieler aus unserer eigenen Jugend haben nach ihren starken gezeigten Leistungen jetzt die Chance, sich bei unseren Profis zu beweisen und sind fester Bestandteil des Zweitligakaders“, gab Heidenheims Geschäftsführer Holger Sanwald die ersten drei Neuzugänge bekannt, zu denen aber sicherlich noch der eine oder andere gestandene Profi von außerhalb kommen wird.

Bangen muss man in Heidenheim derweil um Torjäger Florian Niederlechner, für den die Interessenten Schlange stehen. Der 24-Jährige hat mit 13 Toren in seiner ersten Zweitliga-Saison nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht und selbst einige Anfragen von Klubs unter anderem aus der Bundesliga bestätigt. Spekuliert wird über Werder Bremen und den SC Freiburg, während aus Liga zwei der 1. FC Union Berlin und Eintracht Braunschweig mit Niederlechner in Verbindung gebracht werden. Heidenheim sitzt aufgrund eines bis 2016 laufenden Vertrages zwar am längeren Hebel, wird den Angreifer aber nicht um jeden Preis halten und kaum einen ablösefreien Verlust im Jahr darauf riskieren.

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