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1. FC Heidenheim erweitert Stadion – Jan Zimmermann die neue Nummer eins

Zwei Tage vor dem ersten Zweitliga-Spiel der Vereinsgeschichte gegen den FSV Frankfurt laufen beim 1. FC Heidenheim die Planungen für eine erfolgreiche Zukunft auch über dieses Jahr hinaus. Wie durchsickerte, werden noch in diesem Sommer die Bauarbeiten an der Voith-Arena beginnen, sodass der FCH bei optimalem Verlauf schon zur Rückrunde vor 15.000 statt bislang maximalen 13.000 Zuschauern spielen kann.

Damit erfüllt der Verein die Auflage der DFL, die für alle Stadien der 2. Bundesliga eine Mindestkapazität von 15.000 Plätzen vorsieht und bislang die Lizenz nur aufgrund einer Ausnahmeregelung erteilt hat. Konkret werden in den Kurven der Nordtribüne jeweils 1.000 neue Stehplätze geschaffen und überdies enstehen 20 neue Logen.

Während der Verein sich in Sachen Infrastruktur mehr und mehr den Anforderungen der 2. Bundesliga anpasst, muss die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt ihre Zweitligatauglichkeit erst noch beweisen. In den jüngsten Testspielen gegen Borussia Dortmund (3:4), Stade Rennes (3:3) und den VfB Stuttgart (2:4) hielt Heidenheim stets sehr gut mit, offenbarte aber gerade in den Endphasen nach mehreren Auswechslungen stets Probleme in der Defensive, was den Schluss nahelegt, dass im Defensivbereich der zweite Anzug nicht wirklich passt.

Ordentlich präsentiert hat sich derweil der vom SV Darmstadt 98 gekommene Torhüter Jan Zimmermann, der das Duell um die Nachfolge von Erol Sabanov gegen Rouven Sattelmaier für sich entschieden hat. „Jan glänzt durch Spielübersicht und hat in verschiedenen Vereinen viel Erfahrung gesammelt“, lobte Coach Schmidt Zimmermann im „Kicker“ und begründete damit gleichzeitig seinen Entschluss, den Neuzugang dem bisherigen Ersatzmann Sattelmaier vorzuziehen.

Vor Zimmermann wird dagegen aller Voraussicht nach eine bewährte Viererkette mit Robert Strauß, Tim Göhlert, Mathias Wittek und Philip Heise spielen. Neuzugänge im Abwehrbereich sucht man in der ersten Elf zumindest zum Auftakt wohl vergeblich.

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