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Sehen wir den HSV bald in der 2. Bundesliga?

Die Bundesliga Saison 2017/18 ist zu Ende, eine Runde Sunmaker an den Merkur Automaten online geht erfolgreich zu Ende und man liest in den Nachrichten darüber wie der HSV seine Bundesliga-Uhr aus dem Stadion entfernt. Ein Wunschgedanke für viele Gegner der Hamburger. Denn nach dem man sich die letzten Jahre immer noch über die Relegation gerade so vor einem Abstieg retten konnte, stehen die Zeichen dieses Jahr auf einen direkten Abstieg. Doch wie schlecht steht es wirklich um den HSV, da gerade nicht nur sportlich schlecht läuft, sondern es auch im Management in den letzten Wochen drunter und drüber geht.

Die sportliche Situation

Vor dem 26. Spieltag befindet sich der HSV auf dem 17. Tabellenplatz, 7 Punkte hinter dem Relegationsplatz. Doch Hoffnung diesen Rückstand am Wochenende zu verkürzen hat niemand. Es steht ein Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München an. Hier geht es, wenn man die Medien aufmerksam verfolgt nur um Schadensbegrenzung. Nicht im Kader sind wie bereits in der Vorwoche Stürmer Bobby Wood sowie Toptalent Jann-Fiete Arp. Aktuellen Medienberichten zufolge sind die Bayern sogar an einer Verpflichtung von Arp interessiert. Da das junge Top Talent der Hamburger auch weiterhin in der Bundesliga spielen möchte und an einem Wechsel ins Ausland nicht interessiert ist, sollen die Münchner gerade Favorit auf eine Verpflichtung sein. Gegen die übermächtigen Bayern kam man die letzten Jahre regelmäßig unter die Räder. Schon nach dem letzten Spieltag, nach dem ernüchternden 0:0 zuhause gegen den direkten Konkurrenten aus Mainz, hörte man resignierende Stimmen der Verantwortlichen aus Hamburg. Einzig Trainer Hollersbach gab sich kämpferisch. Doch auch er wird wissen, dass nur noch ein Wunder für den Klassenerhalt sorgen kann.

Neuerungen im Management

Zusätzlich zu der miserablen sportlichen Lage der Rotenhosen geht es auch in der Führungsriege drunter und drüber. An Konstanz ist auch hier beim HSV in den letzten Jahren nicht zu denken. Nicht nur ständige Trainerwechsel, sondern auch die Posten im Management werden regelmäßig neu besetzt, bisher ohne Erfolg. Der erst kürzlich gewählte neue Aufsichtsratsboss Bernd Hoffmann krempelt den HSV erneut um. Und die ersten Köpfe mussten auch gleich rollen. So mussten Klubchef Heribert Bruchhagen und Sportchef Jens Todt ihre Koffer packen. Vorläufig übernimmt der bisherige Finanzvorstand Frank Wettstein die operative Führung des Vereins. Bei der Suche nach einem neuen Klubchef will man sich Zeit nehmen und nichts überstürzen. Hoffmann selbst führte den HSV von 2003 – 2011 als Vorstandsvorsitzender.

Neben der Suche nach einem neuen Klubchef sieht sich Wettstein nach einem neuen Sportchef um. Zuletzt wurden für diesen Posten der derzeit vereinslose Jörg Schmadtke und Horst Heldt, Manager bei Hannover 96 gehandelt. Dass auch der vor noch nicht einmal 50 Tagen verpflichtete Trainer Hollersbach seinen Job verliert scheint mittlerweile auch nicht mehr unmöglich zu sein.

Fazit

So oder so wird es ein fast unmögliches Unterfangen den HSV vor dem Gang in die zweite Liga zu bewahren. Nach zuletzt 12 sieglosen Spielen wird dies immer wahrscheinlicher. Und dann hört die Bundesligauhr des bisher unabsteigbaren HSV wirklich auf zu ticken.

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