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Sechs Punkte aus neun Spielen – FC Ingolstadt das schwächste Heimteam der Liga

Um am Ende der Saison sein Ziel zu erreichen, ist es praktisch ein Muss, den Großteil der Heimspiele zu gewinnen. Ausnahmen mit extrem auswärtsstarken Mannschaften gibt es zwar auch immer wieder, doch wer zu Hause nicht regelmäßig punktet, wird letztlich in Schwierigkeiten kommen.

In der laufenden Zweitliga-Saison gilt dies insbesondere für den FC Ingolstadt, das heimschwächste Team der Liga. Von neun Partien im heimischen Audi-Sportpark konnten die Schanzer nur zwei erfolgreich gestalten, während es auf der anderen Seite gleich sieben Niederlagen setzte.

Zum Vergleich dazu: Energie Cottbus und der VfL Bochum haben als dritt- und zweischwächstes Heimteam nur fünf bzw. vier Heimniederlagen einstecken müssen. Aber auch deren Bilanz im eigenen Stadion ist mit zehn bzw. neun Zähler mehr als ausbaufähig, wodurch sich erklären lässt, weshalb beide im Abstiegskampf stecken.

Das Gegenbeispiel ist derweil der SV Sandhausen, der nur wegen seiner Stärke im heimischen Hardtwaldstadion einigermaßen entspannt mit einem Vorsprung von sechs Punkten auf die Abstiegszone in die Winterpause gehen konnte. 19 ihrer 27 Punkte holten die Kurpfälzer zu Hause und mussten sich auf eigenem Platz sogar nur ein einziges Mal geschlagen geben. Ebenso einmal verloren hat vor heimischem Publikum Wintermeister 1. FC Köln und das ausgerechnet gegen den FC Ingolstadt, der auswärts immerhin 15 Punkte eingefahren hat und deshalb den Klassenerhalt komplett in eigener Hand hat.

Dauerhaft auf erfolgreich Auftritt fern der Heimat verlassen sollte sich Ingolstadt aber nicht. Trainer Ralph Hasenhüttl hat die Zeichen der Zeit natürlich erkannt und schon vor Beginn der Vorbereitung auf die verbleibenden 15 Spiele angekündigt, sein Hauptaugenmerk auf bessere Heimleistungen zu legen. Dafür ist es einerseits nötig, im Sportpark defensiv genauso kompakt zu stehen wie auswärts, und andererseits muss die Trefferquote deutlich erhöht werden. Denkbar ist deshalb, dass der vor dem Winter kaum noch zum Zug gekommene Tamas Hajnal als Spielmacher zumindest in Heimspielen ran darf. Der Ungar ist auf jeden Fall einer der wenigen bei den Schanzern, die den tödlichen Pass spielen und mit Standardsituationen gefährlich werden können.

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Ein Kommentar

  1. Da kann man nur hoffen, dass die Rückrunde für die Ingolstädter wesentlich erfreulicher ablaufen werden.

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